Die Geschichte meiner Fiat 2300 S Coupé-Leidenschaft
ist alt; so ca. 36 Jahre. Meinen Führerschein hatte ich tatsächlich damals schon über ein Jahr und
genau genommen war die Zeit sicherlich noch nicht reif für ein SportCoupé in dieser
Klasse. Vorausschicken muss ich, dass meine automobilen Anfänge keineswegs mit
einem gebrauchten Käfer oder Kadett begann, nein, da war ich wohl schon mit 18
sehr eigenwillig. Gestartet bin ich mit einem Glas 1004, neu lackiert in blaumetallic,
der richtige Beginn, leider technisch nicht auf meiner Wellenlänge. Als Ersatzteilträger stand nach kurzer Zeit
gleich ein zweiter auf dem Hof. Ging
aber trotzdem nicht gut. Nahtlos ging es halt dann weiter mit einem Simca 1000 Coupé,
der war schon harmloser, weil halt 1000 Coupé und nicht 1200 S.
Das 2300 S Coupé
kam so Anfang 1972 in meine Hemisphäre, vorgefahren von einem Bekannten,
Inhaber einer kleiner Hinterhofwerkstatt, Besitzer war ein italienischer
Zahnarzt, oder war’s ein Rechtsanwalt, egal , der wollte das herrliche Coupé
wohl nicht mehr, aber ich. Unklar ist mir heute noch, wie ich es finanziell
angestellt hatte, diesen herrlichen Sportwagen zu kaufen, aber das Foto
bestätigt es, ich hatte es irgendwie geschafft, die Dame übrigens war meine stolze
Mutter, genau am 15.5.1972.
Rheinland
15.5.1972
Fortsetzung folgt...........
Die einzige Hürde danach war eigentlich nur der TÜV,
das zog sich dann doch noch einige Zeit, aber als ich dann wirklich Besitzer
dieser für mich unglaublichen Rennmaschine war, da wurde wohl ein
unauslöschlicher Virus gesetzt, von dem ich glücklicherweise Jahrzehnte nichts
bemerkt hatte. Rennmaschine deshalb, weil es natürlich mit solch einem
Auto unvergessliche Erlebnisse gab. Eins
zum Beispiel: Die Fahrt mit einem Duisburger Bauunternehmer zu einer neuen
Baustelle Richtung Bonn, der fuhr einen Mercedes Strich 8 in der höchsten Ausbaustufe
eines 280E, ich mit dem Coupé. Und auf der Rückfahrt wollten natürlich alle
schnell nach Hause, ich auch. Und als wir uns dann wieder in Duisburg trafen; mehrmals
verzweifelte er auf der Autobahn hinter mir; er natürlich ein klein wenig
später, hatte er wohl dann an seinen 185PS gezweifelt, mein Coupé ging wohl lt.
Tacho 230. oder knapp drunter, wer weiß das schon so genau nach so langer Zeit,
war aber dann doch ein heißes Gesprächsthema, denn der /8 als 280E war schon in
dieser Zeit eine echte Hausnummer und dass ein Fiat sooo schnell sein konnte,
war eigentlich für alle unverständlich.
Oder noch ein zweites, da begann aber auch schon der
traurige Abschiedsschmerz:
Es waren 4 neue Reifen fällig und da 165x 15 nun Massenware in
der Zeit der Käfer, Volvos, etc. waren, sollte diese Investition zu schaffen
sein, bis mir dann der Tankwart meines Vertrauens die von mir günstig besorgten
Reifen nicht verbaute. Wer kannte zu dieser Zeit schon die Reifenkategorie HR,
ich nicht, aber damit „spielte“ man dann doch in einer anderen Preisliga, a la
Porsche etc. Das Problem mit dem fast immer leeren Tank war eigentlich latent
vorhanden und nicht erwähnenswert. Und als dann auch noch eine neue Kupplung
fällig war, die ich wohl schon nur noch in Raten abzahlen konnte, war’s vorbei
mit der Euphorie. Ich glaube, diese, meine schönste jugendautomotive Zeit ging
so 7 Monate, aber unvergessen, wie oben schon erwähnt.
Danach ging es stinksolide mit einem Peugeot 404 weiter, eigentlich
nicht erwähnenswert, wenn ich nicht vor einem Jahr mir einen solchen wieder
ersteigert hätte; war da vielleicht ein Glas Rotwein zuviel im Spiel?; war aber
eine Enttäuschung, wie vor 30 Jahren, stinksolide halt. Interessant wurde es
erst wieder, als ich 1978 auf einem Hinterhof in Duisburg-Walsum einen Matra
530 LX (der mit dem Hardtop) sah, der mich so einsam anschaute, wieder so ein
völlig aus dem Rahmen fallendes Auto; hatte aber leider eine gebrochene
Achswelle. Musste ich aber trotzdem haben und weil der Vorbesitzer schon einen
vollen Ordner mit Rechnungen vorweisen konnte, wähnte ich mich auf der absolut
sicheren Seite, was Investitionen außer der Achswelle betraf. Total
falsch! Dieser Matra war so ein tolles Auto, nur eine für mich
absolut technische Fehlkonstruktion. Motor/Getriebe Ford 17M, Bremsen passten
von Fiat 124, Achswellen leider nur von Matra (die Dinger gingen mehrmals
kaputt), die beiden Auspufftöpfe rechts und links brannten permanent aus und
die Elektrik war eine ewige Baustelle. Jetzt habe ich zu dem vorhanden Ordner
noch einen Neuen und es ist immer wieder spannend, diese reichlichen
Investitionen sich nach 30 Jahren wieder
vor Augen zu führen. Aber der 530 gab eine tolle Optik vor jeder Disco und genau aus diesem Grund hab ich den Matra dann getauscht gegen eine fast neue
Kawasaki 650C, der neue Besitzer meinte wirklich, dass dann in der Disco mit
solch einem Exoten alles besser laufen würde, na ja, ich habe dann die Kawa ruckzuck gegen einen BMW 1800 eingetauscht
und das ewige Basteln hatte eine Ende.
1978 war auch das Jahr meiner Wohnmobileuphorie, 2 x einen
T1 ausgebaut, bzw. einen ausgebauten optimiert, hat auch bis 1989 gehalten, der
letzte war ein Mercedes 406, aber in L.
Dass meine spätere Frau bei unserem gemeinsamen Arbeitgeber,
damals noch OCÉ in MH, diesen „exotischen“ Programmierer kennen gelernt hatte,
einmal mit dem oben beschriebenen Matra, dann mal wieder mit einem halb
ausgebauten VW-Bus, wenn dann mal wieder der Matra streikte, muss wohl einen
starken Eindruck hinterlassen haben. Ich blieb dann auch meiner Linie treu und wechselte den von Ihr
mit eingebrachten Ford Granada in einen Mini und mir stand dann zur dieser Zeit
ein Alfa 2000 Bertone zu, natürlich in Klassischrot.
Geheiratet haben wir dann mit einem Mercedes 180 in schwarz,
der war dann wohl auch der älteste, BJ. 1957; hatte wohl der Virus versucht das
erste mal wieder zu zünden, aber falsches Auto.
Das
war schon Calatafimi auf Sizilien
Der oben beschriebene echte 2300 S-Virus kam dann Mitte
2001 wieder durch, waren ja auch fast 30
Jahre vorbei. Gott sei dank war das Internet schon gefüllt mit Informationen aus aller Welt, es gab genügend
Oldtimerchats und so begab ich mich auf
die Suche nach: Fiat 2300 S Coupé
Oldtimer Verkauf. Bis auf eine Besichtigung in Berlin gab es tatsächlich kein
Angebot aus Deutschland, aber eine Mail aus der Schweiz, der liebenswürdige
Herr Casagrande aus Luzern, mailte mich einfach an und wusste so ganz
uneigennützig von einem blauen Fiat 2300 S Coupé bei einem Bekannten. Nachdem ich dann auch einige Bilder und auch
den Preis bekommen hatte, war ich kurze Zeit später in Luzern bei der
Familie Salvenmmoser; haben eine kleine
Werksstatt auch für exotische Oldtimer. Die erste Probefahrt war ein kleines
Schockerlebnis, denn der Umstieg aus dem BMW 330D in einen Fiat 2300 S Coupé
mit ausgeschlagener Lenkung und hinterem Flammrohr, anstatt hinterem
Auspufftopf war fürchterlich. Der Rückwärtsgang war auch nicht so ganz in
Ordnung. Aber der Fiat sah einfach berauschend aus, war so total original und
super gepflegt und echte 68000 km auf dem Tacho von einem Besitzer. Rainer
Schön hatte dann für jedes Problem an dem Fiat eine für mich beruhigende
Antwort, jedes Gespräch mit Ihm in dieser Entscheidungsphase war für mich wie
Baldrian, für Ihn war das alles unproblematisch, er hatte wohl schon vorher
sein Urteil gefällt und dass Auto für gut befunden.
Aber auch die Salvenmoser entpuppten sich als echte
Schweizer. Falls ich richtiges Interesse
an dem Auto habe, würde jedes technische Problem gelöst werden, nur sollte ich
nicht anfangen über den Preis zu verhandeln. Und genau so hatten sie es auch
getan, nach 4 Wochen war ich wieder in Luzern und das Auto war toll gemacht.
Lenkung, Auspuff, Kupplung, Getriebe und natürlich eine Inspektion. Über den
Preis haben wir dann wirklich nicht mehr gesprochen, das war wohl dann auch das
erste Mal in meinem Leben. Die Rückfahrt habe ich im Minutentakt genossen, natürlich
haben wir, meine Frau und ich, eine extra Runde entlang des Vierwaldstädter
Sees gedreht. Das Motorgeräusch bei 3000 Umdrehungen, noch besser bei 4000,
dieses heute noch tolle Fahrwerk und natürlich der Platz in diesem Coupé incl.
Kofferraum, einfach grandios. Abends mit Beleuchtung ist es am schönsten, die
Armaturen sind schon fast eines Ferrari’s
würdig. Und ab Köln bin ich dann von meiner Linie abgewichen; nicht mehr als
4000 Umdrehungen, waren ja nur noch 100 Km. Der Fiat lief wie ein Uhrwerk, auch
bei 200 Kmh.
Bis heute und das sind ja nun schon mal fast 6 Jahre und 30000 Km. Ich
habe Ihn gekauft mit 68000 Km incl. originalen Scheckhefts, ich denke in diesem Jahr wird der Tacho einmal
rum gehen. Das Coupé läuft noch heute wie ein Uhrwerk, es gab nicht einen
Schaden, außer normalem Verschleiß, wie Dichtungen, Gummilager, etc.
Bitte einsteigen: der Innenraum entpuppte sich wie im Prospekt.....
Ein kleines Erlebnis noch ist erwähnenswert. Direkt
nach der Anmeldung musste ein neuer Teppichsatz auf jeden Fall her, incl. kleinerer
Ausbesserungen an den Sitzen. Der Sattler meines Vertrauens übernahm dann auch
noch die Erneuerung des Holzfurniers am Armaturenbrett und das war sein größter
Fehler! Denn er war ein guter Sattler, aber sein Freund (hoffentlich ist er es
noch immer) übernahm dann die Arbeiten am Armaturenbrett. Und der war
sicherlich auch ein guter Schreiner, Polsterer oder was auch immer, aber mit
der Elektrik des Coupés war er dann doch ein bisschen überfordert. Ich war so
stolz auf alle meine Lämpchen, es leuchtete und blinkte wirklich jede Lampe,
genau so wie es sein sollte. Sogar die für mich immer wieder faszinierende
Intervallschaltung der Handbremslampe (Rainer wird es mir sicherlich noch
einmal erklären können), blinkte so schön exotisch. Und damit war es dann
vorbei, ich hatte ein wirklich schönes Holz im Armaturenbrett, aber ein Riesen-Durcheinander
in meiner Armaturenbrettbeleuchtung. Der Sattler/Polsterer hat dann wohl doch
noch nach zweimaligen hilflosen Nachbesserungen Unterstützung vom Fachmann
eingeholt und danach ging wieder alles. Außer mein schönes Handsbremsintervallleuchten wich
einem trivialem Rotlicht; aus, an. Aber ich wollte den Mann nicht zum Wahnsinn
treiben, er hatte es wirklich bereut, diese Arbeiten anzunehmen.
Fortsetzung: Rheinland
15.5.2002
Ich hab mal versucht, das Foto auf Seite 1 aus 1972 nachzustellen, ohne Gewähr auf 100%
ige Passgenauigkeit, aber das Auto, die 30 Jahre später und die Dame stimmen,
ist übrigens wieder meine Mutter.
Für mich ist er der schönste !!!!
Und dann gab es noch einen, weil ich dachte, der
Platz sei da, warum nicht...
Der stand vorher in Mailand und da hatte ich auch einen
italienischen Freund, der diesen Deal vorbereitete. Aber wie beschrieben, man
meint immer, man hätte Platz und irgendwann hat man den doch nicht mehr und dann musste auch dieser Fiat
weichen; Gott sei dank, es gibt ja nur eine große Liebe und die ist blau und
hat mittlerweile richtige, originale Felgen mit tollen Radkappen (dank Guiseppe
Surace, falls er mal auf diese Seite stößt, nochmals vielen Dank).
Der schöne rote aus dem Norden, den ich auch noch
käuflich erworben hatte, möchte ich nicht unerwähnt lassen, weil, der war ja
nun wirklich lange Zeit im Internet zu sehen, den hatte dann ein junger
Fiatbegeisteter von mir gekauft. Aber warum auch immer, der Rote stand dann ein
Jahr später lange, lange Zeit zu einem doch dann recht hohen Preis im Süden
Deutschlands zum Verkauf, hätte gerne mal gesehen, was an diesem Coupé dann
auch gemacht wurde, um diesen gewaltigen Preisanstieg zu rechtfertigen, egal,
er soll jetzt in Finnland sein neues Zuhause gefunden haben.
Der Vollständigkeit halber muss ich natürlich noch
erwähnen, dass ein Hobby von mir
aufgegeben werden musste, als das blaue Coupé kam. Mein Motorrad musste weichen
und dies aus zweierlei Gründen, einmal war das Coupe einfach zu lang um sich
den Platz mit der Varadero zu teilen und zweitens gab es natürlich eindeutige
Anweisungen meiner Frau, die sofort die Chance witterte, das von ihr ungeliebte
Hobby durch die Genehmigung des Coupés zu „eliminieren“. Klappte auch, aber nur bis zum 3.11.2005. Da
rutschte ich doch so ganz zufällig in eine Mobile.de-Anzeige: DKW RT 125, R3
Bj. 1957 kompl. restauriert und dann auch noch ganz in meiner Nähe in
MH/Ruhr. Es war wirklich eine
wunderschöne alte DKW, eigentlich neu, weil für die Tochter des Hauses hergerichtet.
Aber wohl nie genutzt.
Gekauft habe ich sie natürlich auch sofort, was mich aber
noch mehr begeisterte, war der dunkelblaue, sehr edel aussehende Jaguar MK II,
der in der Großgarage so blitzblank daneben stand.Lt. Aussage des Hausherrn das letzte Mal genutzt als
Hochzeitsauto für seine Tochter, die Reiskörner als Beweis lagen noch überall
verstreut im Inneren des Engländers.
Nach einem Kurzbesuch mit einem fachlich versierten
Englisch-Oldie-Spezi, der den Jaguar dann auch als gut bewertete, zog ich
endlich alle Register meiner über 20-jährigen Vertriebserfahrung und überzeugte
den Hausherrn tatsächlich, dass nicht mehr zu bekommen wäre, als die zugesagte
Summe des letzten Angebotes. Und nun war ich das erste Mal in meinem Leben Besitzer
einer englischen Edellimousine. Habe ich bis heute nicht bereut, obwohl doch mittlerweile einige tausend
Euros zur Beseitigung der Standschäden aufgebracht werden mussten.
Die DKW habe ich tatsächlich einen Sommer gefahren, um dann
nun doch den richtigen Führerschein zu machen, wahrscheinlich hätte ich das nie
geschafft, wenn die kleine mir nicht einige Sommermonate richtigen „Appetit“
gemacht hätte. Standesgemäß musste dann auch eine richtige her und mit einer
BMW R60/6 hatte ich schließlich auch eine gute Wahl getroffen, die habe ich
dann ganz einfach dem Besitzer meiner Fiat-Werkstatt abgekauft, der seit Jahren
mein Coupé wartet, die stand eigentlich
seit Jahren bei Ihm in der Werkstatt, nur zum angucken dort. War seit über 30
Jahren im Familienbesitz und schon 22000 km auf dem Tacho.
Die 60/6 musste leider schnell weichen, weil die schwarze
für einen Anfänger wie mich doch ein
bisschen bequemer und einfacher zu fahren ist = R100 Classic, aber Classicoptik.
Durch meinen letzten Coup wurde mir auf einmal klar, dass
ich mich selbst der Lüge überführt habe, erster Absatz, Zeile 6 ist falsch.
Mein erstes Auto war gar nicht der Glas 1004, sondern ein DKW F12, gefahren bin
ich den aber eigentlich nie, weil einige Monate zu jung und noch keinen
Führerschein. Den habe ich so ganz einfach mal von meinem Onkel geschenkt
bekommen. Natürlich hatte das Ganze auch einen Haken, der F12 hatte einen
Motorschaden, sollte aber dennoch mein erstes Auto werden. Die „Heulsuse“ war
mit ihren 45 PS eine richtige Rakete, roch noch so richtig nach Auto und in
dieser Zeit war das Zweitaktgetöse mit der immerwährenden blauen Fahne halt
normal.
Bei mir blieb hängen; ein F12 fuhr 140 km/h und wenn der
Luftfilterkasten gegen ein Sieb getauscht wurde, hatte die Geräuschkulisse fast
F1-Charakter. Und so etwas prägt natürlich. Und solch einen F12 habe ich seit Oktober 2007 und gekauft
habe ich ihn nicht nur, weil er schön restauriert war. Als ich das erste Mal
die fast leere 6 Volt Batterie quälte und der Motor lief, da war ich schon
gedanklich wieder auf der Autobahn bei 140 km/h. Aber natürlich bekommen die
leider diesmal nur 40 PS erst einmal einen herrlichen KN-Filter aufgestülpt, so
wie es geplant war 1970.
Jetzt bräuchte ich eigentlich nur noch ein bisschen mehr Freizeit,
um meine herrlichen 3 Oldies zu nutzen,
vor allem, weil es immer noch ein freies Plätzchen gibt, neben dem F12.
Passt maximal ein kleines Coupe noch rein. Ich glaube das
Simca 1000 Coupe ist relativ kurz. Schauen wir mal, würde Franz jetzt sagen!
Beenden will ich diesen Bericht mit dem eigentlichen Grund
für einen Bericht auf Rainers Seite; ich wollte meinen ersten Italienurlaub
dokumentieren, natürlich mit dem 2300 S Coupé.
Hat ja auch lange gedauert, so ca. 5 Jahre, aber so richtig
begeistert war meine Frau nie, eine so lange Strecke Richtung Süden mit einem
so alten Auto. Aber im Juni 2007 habe ich es dann doch geschafft, unser Ziel
war dann auch standesgemäß der Gardasee, genau nach Malcesine zu unserer
freundlichen Familie Priori. Um es kurz zu machen, weil, wer es bis hierhin
schon geschafft hat, dem kann ich kaum Interessantes mehr mitteilen, das Wetter
war gruselig, es regnete in Strömen; fast immer; aber das Coupé hat sich
glänzend geschlagen, null Probleme. Dank einer Vorahnung hatte ich einen überdachten
Stellplatz mit gebucht und der wurde dann auch dringend benötigt. Wir sind im
Regen gekommen und auch im Regen gefahren, dazwischen ein bisschen Sonne und
viel Arbeit, um das Coupé trocken zu legen, so nass war der Wagen noch nie von
innen. Das Foto zeigt, glaube ich, die Abfahrt, aber so genau weiß ich das gar
nicht mehr, das Wetter war bei der Ankunft genau so.
Und nun freue ich mich auf eine neue, schöne Tour am 9.5.
zum Jahrestreffen 2008 Richtung Süden mit hoffentlich viel Sonne und einigen Kollegen mit und ohne
Fiat 2300 S Coupé.